Ausbildung zum RAI-Reitlehrer

Ein starkes Team für die neue Ausbildung

 

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Franziska Schwab

 

 

Cornelia Raible

 

 

Tina Boche

 

 

Die Philosophie des RAI-Reitens weiter geben, mehr Menschen für diesen besonderen Reitstil begeistern und nicht zuletzt ein Reiten zu lehren, das auch den Pferden Freude bereitet: Motivation, RAI-Reitlehrer zu werden, gibt es viele. Der Weg dorthin ist 2018 neu: In einem Pilotprojekt will die Bundesvereinigung die Ausbildung zum RAI-Reitlehrer neu gestalten und die Qualität noch verbessern. Kern des neuen Konzepts sind zehn Module mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Und: Die Ausbildung bleibt nicht auf das BAZ in Dasing allein beschränkt.

 

Viele Punkte im neuen Konzept der Reitlehrer-Ausbildung gehen auf Ideen von Franziska Schwab und Tina Boche zurück. Die beiden langjährigen RAI-Reitlehrerinnen, die beide erfolgreich eigene Reitschulen leiten, zeichnen gemeinsam mit Tessa Bauer, Cornelia Raible und Volker Waschk für das Pilotprojekt verantwortlich. Ziel war es, die Ausbildung auf mehrere kompetente Reitschulen und Reitlehrer zu verteilen: „Jeder bildet das aus, was er am besten kann, wo er viel Kompetenz hat“, erklärt Franziska Schwab.

 

Sicherung und Verbesserung der Ausbildungsqualität

 
So findet beispielsweise das Themenmodul „Methodik und Didaktik“ bei Franziska Schwab, der ausgebildeten Pädagogin, auf ihrem Hof in Genderkingen statt. Tina Boche bietet bei sich in Markt Biberbach das Modul „Rittführung“ an. Sie hat Wanderritt-Erfahrung wie kaum eine andere RAI-Reitlehrerin, ritt erst vergangenes Jahr durch halb Europa von Athen nach Kassel. Tessa Bauer bereitet am BAZ in Dasing die Teilnehmer an einem weiteren Wochenende intensiv und gezielt auf die Prüfung vor.
 
Auch für Tessa Bauer steht die Sicherung und weitere Verbesserung der Ausbildungsqualität im Vordergrund. „Bei Franziska, Tina und Conni weiß ich, was sie können. Ich bin schon sehr gespannt, wie das neue Projekt anläuft – und vor allem freue ich mich, die Teilnehmer bei der Prüfungsvorbereitung zu sehen“, sagt dazu die Leiterin der Bundesvereinigung


Mehr Reitschulen ins Boot holen

 
Voraussetzung zur Teilnahme an der neuen Reitlehrer-Ausbildung sind – wie bisher – alle vier Abzeichen im RAI-Reiten. Die Module können in beliebiger Reihenfolge, auch über mehrere Jahre verteilt, besucht werden. Teilnehmer haben die Möglichkeit, einzeln zu buchen oder alle Module komplett im Paket. Wer alle Module im Paket bucht (und bezahlt) erhält eine Ermäßigung von zehn Prozent, also ein Modul ist dann gratis!
 
Für die Zukunft ist geplant, noch mehr Reitschulen bei der Ausbildung mit ins Boot zu holen. Wer ab 2019 Interesse hat, kann sich bei der Bundesvereinigung bewerben, bestimmte Module ausbilden zu dürfen. Idealerweise finden so die einzelnen Module an verschiedenen Orten in ganz Deutschland und den Nachbarländern zu verschiedenen Terminen statt. „Wir hoffen, auf diese Weise noch mehr Reitschüler für die Ausbildung zum Reitlehrer zu begeistern, wenn wir die Ausbildung flächendeckender anbieten“, sagt Volker Waschk.. Tina Boche ist überzeugt: „Das RAI-Reiten hat es verdient, noch bekannter zu werden. Und das meine Motivation, mich in dem neuen Ausbildungskonzept zu engagieren.“ 
 
Anmeldungen zur Reitlehrer-Ausbildung erfolgen ausschließlich über die Bundesvereinigung für RAI-Reiten. Bei der Bundesvereinigung können auch weitere Informationen angefordert werden. Weiterführende Informationen für interessierte Reitlehrer gibt es beim Reitlehrer-Treffen am Samstag, 6. Oktober, in Dasing.
 
 

Hier geht's zu den Terminen und zur Anmeldung!

 

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Tessa Bauer   Volker Waschk