Fred Rai

Der anerkannte Pferdepsychologe Fred Rai hat mehrere Bücher über seine Erkenntnisse geschrieben. Sein Wissen wird von führenden Wissenschaftlern anerkannt.

So schrieb der bekannte amerikanische Prof. Dr. Robert Cook, University of Massachusetts am 27.07.2008 per Mail an ihn: „Lieber Herr Rai,soeben habe ich erfahren, dass Sie damit einverstanden sind, dass ich Ihren herausragenden Artikel (RAI-Reiten – Psyche und Verhaltensweise und Gefühlsleben der Pferde) meiner Website hinzufüge. Ich möchte Ihnen für dieses Privileg danken, da Sie so viele wichtige Grundsätze hervorheben, die Reiter ermutigen, ihre ungerechtfertigte Abhängigkeit vom Gebiss zu überwinden. Vielen Dank für Ihre Hilfe - Bob“
Die Anerkennung seiner Philosophie dieser weltweit anerkannten Kapazität für Pferde bestätigt seine 30-jährige Forschungsarbeit und seine daraus resultierenden Erkenntnisse über die Psyche und Verhaltensweise der Pferde, die die Grundlage und Voraussetzung bilden, Pferde als deren Leittier ohne Schmerzeinwirkung und Gewalt unter Kontrolle halten zu können. Auch sein neues Buch „Werde zum Leittier deines Pferdes“ findet bei Wissenschaftlern, Biologen und Verhaltensforschern Anerkennung.

Prof. Dr.phil. Dr.rer.nat. Dr.phil.habil. Dr.theol.et scient.Patr.hc. Dr.paed.et ling.hc. HELMUT ZÖPFL:

Fred Rai lässt mit diesem Buch seinen Bestsellern „Ohne Peitsche Ohne Sporen“ und „Auch wir haben Gefühle“, die inzwischen zu den Standardwerken zählen, eine Neuerscheinung folgen, die von allen Pferde– aber überhaupt Tierliebhabern begeistert begrüßt werden wird. Fred Rai gehört zu den größten Pferdeexperten, dies offenbart sich in der, in seinen Büchern fixierten Theorie. Beobachtungen, Erfahrungen und stets neue Erkenntnisse bei Pferden haben dazu geführt, dass sich der Autor einen großen Namen auch bei anerkannten Biologen und Verhaltensforschern gemacht hat.In diesem Buch werden entscheidende Einsichten über Trieb- und Lernverhalten, Gefühle der Pferde und das Zusammenspiel von Mensch und Tier vermittelt, die nicht nur den Reiter sondern jeden Tierfreund interessieren werden. Dabei setzt sich Rai auch mit allgemeinen pädagogischen Begriffen wie Autorität, Aggression, Leistungsbereitschaft usw. profund auseinander. In diesem Buch finden wir wieder die für Fred Rai charakteristische lebendige Verbindung von Theorie und Praxis. Erstere leitet sich aus dem steten Umgang mit Pferden ab und wirkt wieder auf sie zurück. Konkrete Übungen und Lektionen leiten hin in das letzte Kapitel „Übung macht den Meister“, das alles zusammenfasst und abrundet. Er schließt sein neues Werk mit den Sätzen: “ Glücklich die Pferde, denen die angeborene Angst vom „Leittier Mensch“, das für die Sicherheit zuständig ist, abgenommen wird. Die Dominanz des Menschen bedeutet für unsere Pferde das für ihr Wohlbefinden unverzichtbare Gefühl „Geborgenheit“. Gönnen wir vielen unserer treuen Freunde dieses Glück.

Prof. für Population und Genetik HANS HAUSSMANN:

Der Mensch hat die Tiere immer vermenschlicht, ihnen Verstand und Denkvermögen unterstellt, das sie nicht haben. Antropomorphismus (Vermenschlichung) nennt dies die Wissenschaft. Wenn wir sehen, wie eine Amsel einen Grashalm sucht und zum Nest trägt, denken wir automatisch: „Wie klug der Vogel ist“! Er ist aber nicht klug, er weiß nicht was er tut, er weiß nicht einmal, dass es ihn gibt. Durch Unverständnis sind Pferde jahrtausendelang falsch behandelt, misshandelt, oft zu Tode gequält worden. Einer der ersten, der Licht in das Dunkel brachte, war der Verhaltensforscher Konrad Lorenz. Aber die Erkenntnisse eines großen Geistes bewirken noch nicht viel in der breiten Praxis. Die bedeutende Rolle von Fred Rai sehe ich darin, dass er nicht nur das Verhalten speziell des Pferdes studierte, sondern sein praktisches Wissen und Können auch in die Breite trägt und zu ganz konkreten – und für den Laien sicher manchmal verblüffenden – Handlungsweisen weiterentwickelt hat. Es ist gut, dass in dem Buch von der Grunderkenntnis der Verhaltensforschung ausgegangen und dies immer wieder betont wird, nämlich, dass Pferde kein Denkvermögen haben, sondern ein angeborenes Verhaltensprogramm, das sich in den Millionen Jahren ihrer Evolution entwickelt hat.Zu dem angeborenen Verhalten gehört auch, dass ein Pferd nicht aufschreit wie etwa ein Hund oder ein Schwein, wenn man ihm Schmerzen zufügt. Diesem „fehlenden Schmerzlaut“, von ihm wohl als erstem beschrieben, widmet Fred Rai ein eigenes Kapitel. Auch dieses stumme Verhalten ist ein Ergebnis der Selektion während der Evolution. Ein Pferd, das nach der Erbeutung durch ein Raubtier nicht schreit, verhindert, dass weitere Räuber angelockt werden und rettet so seine Herde. Fred Rai bekennt sich hier, wie auch in dem späteren Kapitel „Freund – Feindbild“ als Tierschützer, worin ich ihn aus vollem Herzen unterstützen möchte. Er lehnt Methoden, die dem Pferd Schmerzen zufügen, entschieden ab. In der Wildnis gab es für das Pferd durch die Jahrmillionen nur die anderen Pferde und die Raubtiere. Das Pferd kann daher das Lebewesen Mensch nur auf zwei Arten behandeln, entweder als anderes Pferd oder als Raubtier. Dies ist die zentrale These von Fred Rai. Sie ist sehr einleuchtend und die Erfolge von Fred Rai in der Praxis sprechen dafür. Wird nun der Mensch vom Pferd als Pferd gesehen, so gelten für ihn die Regeln der Herde und deren Grundregel ist: „Ein Pferd herrscht oder gehorcht.“. Für den Reiter und sein Pferd kommt es nun darauf an, wer der Ranghöhere ist, das heißt, wer von beiden herrscht oder „gehorcht“. Der Mensch muss also der Ranghöhere sein und daher heißt das Buch „Werde zum Leittier deines Pferdes“. Der Ranghöhere bestimmt und das rangniedere Pferd folgt willig und genießt die Geborgenheit und Sicherheit unter seinem Leittier. Kommt der Mensch dagegen durch sein Verhalten ins Feindbild (durch Zufügen von Schmerzen und Misshandlungen), so reagiert das Pferd entweder mit panischer Flucht oder, wenn dies nicht möglich ist, mit einem Angriff auf das „Raubtier“. Die Kapitel des Buches („Dominante Pferde und Problempferde“ sowie „Praktische Übungen“) enthalten ganz konkrete Handlungsanweisungen und sind so klar und logisch dargestellt und mit so instruktiven Fotos versehen, dass ich sie nur sehr zur Lektüre empfehlen kann. Ich empfehle das Buch allen am Pferd Interessierten, jugendlichen Anfängern ebenso wie erfahrenen Reitern. Fred Rai, ein genialer Pferdekenner und Buchautor, hat hier seine jahrzehntelangen Erfahrungen im Umgang mit Pferden in eindrucksvoller Weise dargestellt.

Fachdozentin für Pferdehaltung und –verhalten Dr. M.H. ZEITLER-FEICHT:

Das Buch erscheint in einer Zeit, in der das Pferd einen bedeutenden Platz als Sport- und Freizeitpartner des Menschen einnimmt. Im Gegensatz zu früher, wo man über lang tradierte bäuerliche Erfahrung im Umgang mit Pferden verfügte, besitzt heute die Mehrzahl der Menschen, die sich mit Pferd beschäftigt, nur geringe oder keinerlei Kenntnisse über diese Tierart. Die Folge davon ist, dass auf breiter Basis Kommunikationsprobleme zwischen Mensch und Pferd bestehen. Der Autor wendet sich schwerpunktmäßig an den Freizeitreiter, der sein Pferd als Freund versteht und sensibel auf die Empfindungen dieser friedfertigen Spezies eingeht. Er distanziert sich hingegen deutlich von einem Umgang und einer Reitweise, die auf Schmerzeinwirkung basieren und Angst, ja sogar Panik beim Pferd hervorrufen können. Leider ist diese Form des Umgangs heute nach wie vor weit verbreitet, so dass das Buch zum richtigen Zeitpunkt erscheint, um Pferdefreunden einen Weg zu zeigen mit diesen Tieren auf möglichst einfühlsame Weise zu kommunizieren. Fred Rai hat seinen eigenen Zugang zum Pferd gefunden. Deshalb ist auch das Buch sehr stark durch die überaus großen Erfahrungen und Erkenntnisse des Autors geprägt. Seine Methode erlaubt ihm, die Dominanz über das Pferd nahezu ohne körperliche Gewalt zu erreichen. Dabei lautet seine Devise:1. „nur unter der Stärke des Leittieres fühlt sich das Pferd geborgen“,2. „ nur dem Leittier gegenüber ist ein Pferd gehorsam“.In ausführlicher Weise werden die von Fred Rai entwickelten Dominanzübungen, die auf der Körpersprache beruhen, in Wort und Bild beschrieben. Zusätzlich gilt es auch das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Dazu nutzt Fred Rai die klassische Konditionierung mit Belohnungston und Futtergabe, die insbesondere bei Ängsten als Umstimmungstherapie sehr erfolgreich eingesetzt wird und nur empfohlen werden kann. Ziel der Rai-Methode ist, dem Pferd das positive Gefühl der Geborgenheit unter dem „Leittier“ Mensch zu vermitteln. Dieses Ziel setzt aber gleichzeitig den Respekt vor dem Ranghöheren voraus, was mit Angst gepaart sein kann, wenn Drohgebärden erforderlich sind. „Werde zum Leittier deines Pferdes“ ist der Titel des Buches. Fred Rai schrieb es zurückgreifend auf die Fülle seiner jahrzehntelangen Erfahrungen in der Pferdebeobachtung und im Umgang mit Pferden. Nach seiner Beschreibung ist es ihm gelungen eine Methode zu entwickeln, die erlaubt – in Verbindung mit dem entsprechenden praktischen Können – in kürzester Zeit ein gesundes Pferd ohne Schmerzeinwirkung mit minimalen Hilfen zu führen und zu reiten. Unter dieser Prämisse ein gelungenes Werk zum Wohle des Pferdes.